Virtual Reality im Nutzfahrzeugbau

Der Nutzfahrzeugsektor bringt aufgrund seiner Eigenheiten viele Randbedingungen und Aufgabenstellungen mit, die den Einsatz eines digitalen Prototyps, des Virtuellen Nutzfahrzeugs, nahe legen. Dazu zählen lange Produktentwicklungszeiträume, gepaart mit einem sich permanent wandelnden Umfeld aus Nutzeranforderungen, variierenden Gesetzen und Umweltauflagen. Sehr hohe Komplexität in Entwicklung, Produktion, Bedienung und Service muss trotz aller Sprach- und Kulturbarrieren in die Weltmärkte transportiert werden. Teils enorme Baugröße mit kleinen, auch schwankenden Stückzahlen erfordern sorgfältigste Planungen, erschweren aber andererseits Trainingsmöglichkeiten. Die Effekte riesiger Variantenzahlen und stark wechselnder Produkttypen schlagen mit den einher gehenden variierenden Montageumfängen und -vorgängen auf die Produktion durch. Angebotswesen und Service sind ebenso von dieser Varianz betroffen. Hauptanwendungsfelder des Virtuellen Nutzfahrzeugs finden sich heute in der Entwicklung, in der Fertigung, im Training, in Marketing und im Vertrieb. Darüber hinaus existieren Umsetzungen in Tele-Aufgaben und in der Unterhaltung.

Einsatzgebiete

  • Virtuelle Entwicklung
  • Styling, Design, Interieur
  • Berechnungsvisualisierung
  • Ergonomie
  • Erprobung Assistenzsysteme
  • Erprobung Mensch-Maschine-Schnittstelle
  • DMU und Servicablility
  • Fabrikplanung
  • Montageplanung
  • Auslegung Fertigungsprozesse
  • Training
  • Fahren und Bedienung
  • Service
  • Marketing & Vertrieb
  • Variantenmanagement
  • Vertriebskonfiguratoren
  • Tele-Anwendungen
  • Unterhaltung

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