V/AR in der Bürgerbeteiligung öffentlicher Bauvorhaben: KickOff des Beirats des INSPIRER-Projekts

10.02.2022 15:00 – 18:00 Uhr,
hybride Veranstaltung: VDC (Fellbach) und online per MS Teams, Auberlenstr. 13, 70736 Fellbach, Germany

Zielstellung des Beirats im Projekt ist der Aufbau einer Community aus Interessenten sowie der Wissens- & Erfahrungstransfer zwischen Interessenten und Projekt in beide Richtungen. Es wird darum gehen, Ansätze und Ideen des Projekts zu bewerten.

[Agenda folgt!]

Hintergrund
Das Projekt Inspirer entwickelt und testet V/AR-Lösungen für die Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Bauvorhaben in Fellbach und Berlin.

Motivation
Stadtplanungsentwürfe werden bereits in frühen Phasen öffentlich vorgestellt und diskutiert. Durch ein Beteiligungsangebot auf Basis weit verbreiteter Medien und intuitiv zu bedienender Werkzeuge sollen Bürger/innen transparenter und partizipativer in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.
Ziele und Vorgehen

Vorgehen
Die Forschenden des Projekts INSPIRER entwickeln eine Anwendung, mit der mehrere Benutzerinnen und Benutzer per Mixed Reality-Technologie kooperieren können. Virtuelle Planungsstände lassen sich somit immersiv erleben. Die Interaktion funktioniert über intuitive, virtuelle Bedienelemente. Somit erlaubt das System breiten Schichten der Bevölkerung, sich an demokratischen Entscheidungsprozessen besser als bisher in der Stadtplanung zu beteiligen. Der Entwicklungsprozess wird durch eine partizipative Evaluation begleitet. Dabei soll erforscht werden, welche Technologien für die Einbindung der unterschiedlichen Nutzergruppen besonders geeignet sind, und wie durch eine verbesserte Immersion eine erfolgreiche Umsetzung von Stadtplanungsprozessen erzielt werden kann. Ethische, rechtliche und soziale Aspekte stehen dabei im Fokus.
Innovationen und Perspektiven

Das INSPIRER-System für partizipative urbane Planungsprozesse beinhaltet grundlegend neue Verfahren, beispielsweise Outdoortracking. Durch den Einsatz von Mixed Reality und neuartiger Bedienkonzepte eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine bessere bürgerzentrierte Stadtplanung.

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