VR-Nachrichten

VR-Forschung: Wie agieren Soldaten in Extremsituationen?

Die U.S. Army nutzt virtuelle Realität, um Bedrohungsumgebungen zu simulieren. Ein eigens dafür errichtetes Labor in Kooperation mit der Kent State University soll den Soldaten schon vor dem Einsatz ein Training in immersiven virtuellen Umgebungen ermöglichen.

Das Army Research Laboratory finanzierte Wissenschaftler der Kent State University, um ein immersives Virtual-Reality-Labor zu schaffen. Laut Dr. Bruce West, einem leitenden Armeewissenschaftler, sei das Militär zunehmend auf kleine Spezialeinsatzteams angewiesen, es sei aber wenig darüber bekannt, wie kleine Gruppen in diesen extremen Umgebungen funktionieren. Das Forschungsteam setze jetzt modernste elektrophysiologische und physiologische Geräte ein, um die Teamfunktion und Entscheidungsfindung unter Bedrohung zu untersuchen. Das Labor umfasse hochmoderne Virtual-Reality-Headsets mit dreidimensionalem Eye-Tracking und omnidirektionalen Laufbändern, die mit EEG und anderen neuen biometrischen Technologien kompatibel seien. Auf diese Weise könne das immersive Virtual-Reality-System an der Kent State University validere und aussagekräftigere Erkenntnisse darüber entwickeln, wie Teams und Einzelpersonen in gefährlichen Umgebungen navigieren.

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