VR-Nachrichten

VR-Entwickler genießen Schutz des geistigen Eigentums

VR hat mittlerweile Einzug in diverse Anwendungsgebiete gefunden und damit „bewiesen“, wie vielfältig diese fortschrittliche Technologie ist. Aber was passiert eigentlich im Falle eines Missbrauchs? Eine Anwaltskanzlei hat darüber aufgeklärt.

Mit dem Aufkommen einer so fortschrittlichen Technologie wie VR stellen sich verschiedene rechtliche Fragen bezüglich der Haftung der Benutzer für die in der virtuellen Welt begangenen Rechtsverletzungen. Die wichtigste rechtliche Frage ist jedoch die des Schutzes der Rechte des geistigen Eigentums. Die indische Anwaltskanzlei Sakshar Law Associates hat dargelegt, dass Werke in der virtuellen Welt auf die gleiche Weise urheberrechtlich geschützt sind wie in der realen Welt. Die rechtswidrige Verwertung (dazu zählt insbesondere die Vervielfältigung und Verbreitung) virtueller Werke ist demnach strafbar. Ein Beispiel dafür wäre, wenn ein virtuelles Erlebnis durch eine VR-Plattform geschaffen wird, die ein urheberrechtlich geschütztes geistiges Eigentum der realen Welt verwendet, kann der Eigentümer des geistigen Eigentums die VR-Plattform dafür haftbar machen. Auch das Patentrecht und Markenrecht spielen in diesem Kontext eine Rolle. Im Falle einer Rechtsverletzung kann der Urheber bzw. Erfinder oder Markenrechtsinhaber rechtliche Schritte einleiten. Die Kanzlei gibt abschließend zu bedenken, dass es in der Verantwortung der VR-Entwickler liegt, bei der Nutzung dieser Technologie achtsam und verantwortungsvoll zu handeln.

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