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Laut Superdata: Verkaufszahlen von Oculus Quest nicht wie erwartet

Die Verkaufszahlen von Oculus Quest und Valve Index fallen laut den Marktforschern von Superdata eher ernüchternd aus.

Den neusten Berichten zufolge wurde Oculus Quest im dritten Quartal lediglich 180.000 Mal verkauft. Insgesamt wurde die Brille ca. 400.000 Mal verkauft. Anfang 2019 sahen Analysten in der Oculus Quest einen Game-Changer, diese Vorhersage müssten nun nach unten korrigiert werden. Facebook selbst nennt keine Zahlen. Sie sagen nur, dass man Oculus Quest “so schnell verkaufe, wie man sie herstelle”. Oculus Rift S und Oculus Go sollen sich im gleichen Zeitraum zusammen weniger als 90.000 Mal verkauft haben, schreibt Superdata. Insgesamt soll Facebook bis 1,5 Mio Oculus Rift und 0,7 Millionen Oculus Go abgesetzt haben.

Die Brille Valve Index wurde laut Superdata in den ersten drei Monaten seit dem Marktstart 46.000 Mal verkauft. HTC Vive kommt laut Superdata auf insgesamt 1,3 Millionen und Playstation VR auf 4,7 Millionen verkaufte Einheiten. 

Verglichen zum Vorjahr soll der Umsatz mit VR-Endverbrauchergeräten 2019 um 16 Prozent steigen, während Profi-Brillen um 69 Prozent zulegen sollen. Zumindest bis 2022 soll mit Virtual Reality mehr Umsatz zu machen sein als mit Smartphone-AR oder AR-Brillen, wie folgende Grafik zeigt. Was Verkaufszahlen betrifft, macht mit Ausnahme von Sony keiner der großen VR-Brillenhersteller offizielle Angaben. Eine ungefähre Vorstellung von der Zahl im Umlauf befindlicher PC-Brillen geben SteamVR-Statistiken. Über die Verkäufe autarker VR-Brillen wie Oculus Go und Oculus Quest geben sie jedoch keinen Aufschluss.

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