Inter-Dream: Virtual Reality für ein besseres Einschlafen
Bildquelle: www.rmit.edu.au
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Inter-Dream: Virtual Reality für ein besseres Einschlafen

Das Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) zeigt mit einer Studie, dass Virtual Reality beim Einschlafen helfen kann. Grundlage hierfür ist eine eine VR-Erfahrung, die Nutzer durch ihre eigenen Hirnwellen beeinflussen können.

Die Künstler Betty Sargeant und Justin Dwyer, auch bekannt als PluginHUMAN, haben die Kunstinstallation Inter-Dream entwickelt. Diese besteht aus einem Bett, entspannender Musik und einer VR-Brille, die dem Nutzer kaleidoskopische Bilder vorführt. Anhand eines EEGs werden die Hirnwellen des Nutzers erfasst und in die VR-Erfahrung miteingebunden. So sieht jeder Nutzer seine eigene Formen und Farben und kann diese sogar beeinflussen.

Der RMIT-Doktorand Natahan Semertzidis hat die Kunstinstallation gemeinsam mit dem Künstlerduo darauf hin untersucht, ob die Installation schlafbegünstigende mentale Zustände und allgemeines Wohlbefinden herbeiführt. Zwölf Probanden testeten Inter-Dream für die Studie. Nach psychometrischen und physiologischen Messungen und nachträglichen Interviews konnte ein ein positives Resultat verzeichnet werden: Die VR-Schlafmaschine soll negative Gefühle sowie Angstzustände signifikant reduziert und positive Emotionen gesteigert haben.

“Gute Schläfer sind im Allgemeinen entspannter, während schlechte Schläfer sich auf die Sorgen und den Stress des vergangenen Tages konzentrieren. Nehmen wir auf diese Stimmungen positiven Einfluss, begünstigen wir besseren Schlaf”, sagt Semertzidis.Die Studie habe zudem gezeigt, dass die Probanden aktiv und kreativ mit der VR-Erfahrung interagieren wollten. “Einige von ihnen sagten, dass sie sich auf eine Reise begaben, indem sie das System mit ihrem Geist manipulierten”, so der Doktorand.

 

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