Bugatti: schnelleres Auto-Design durch Virtual-Reality-Prozess
Bildquelle: www.bugatti.com
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Bugatti: schnelleres Auto-Design durch Virtual-Reality-Prozess

VR soll beim Design eines Bugattis dabei helfen, ein Jahr und viel Geld zu sparen.

Mit VR-Technologie haben Designer die Möglichkeit, Autos komplett in 3D zu gestalten oder ein neu gestaltetes Modell in originalen Dimensionen zu betrachten. Bei Volkswagens Luxusmarke Bugatti wird das VR-Design daher eingesetzt: Bugatti-Chefdesigner Achim Anscheidt ist der Meinung, dass ihm die VR-Technologie im Designprozess rund ein Jahr spart.

“Es dauert nicht mehr eineinhalb Jahre. Es dauert ein halbes Jahr mit Virtual Reality, mit der VR-Brille”, sagt Anscheidt zu Forbes. “Ich kann um das komplette Auto herumlaufen und sogar hineingehen, was ein total seltsames Gefühl ist.”

Mit seinem gesamten Design-Team kann er durch eine Multinutzer-Funktion um den digitalen Prototyp herum stehen und Gestaltungsdetails besprechen. Der nächste Schritt sei es, dass Anpassungen mit digitalen Werkzeugen direkt in VR und in Echtzeit am Computermodell vorgenommen würden.

Sobald das Auto in VR zu 90 Prozent gestaltet ist, wird die digitale Vorlage als Modell produziert. Das kostet laut Anscheidt rund 80.000 Euro statt 400.000. Dank des Modells werden weitere Verbesserungen und Korrekturen am digitalen Entwurf geplant, bis das Design zu 98 Prozent fertig gestellt ist.

Der Automobildesigner Derek Jenkins habe ihm schon seit längerer Zeit dieses VR-Tool empfohlen: “Vor 18 Jahren sagte Derek Jenkins, der einer meiner Vorbilder und Helden war, dass wir um VR-Autos herumgehen würden und sie wären so realistisch, dass wir in VR über sie sprechen würden. Und jetzt sind wir an diesem Punkt”, sagt Anscheidt.

 

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