Oculus-Gründer Luckey enttäuscht: Augenabstand zu groß für Oculus Rift S Nutzung
Bildquelle: www.oculus.com
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Oculus-Gründer Luckey enttäuscht: Augenabstand zu groß für Oculus Rift S Nutzung

Die Augen des Oculus-Mitgründers Palmer Luckey stehen zu weit auseinander für Oculus Rift S. Ihm ist es deswegen nicht mehr möglich, die VR-Brille zu nutzen.

Oculus-Gründer Palmer Luckey ist enttäuscht, da sein Augenabstand bei knapp 70 Millimeter liegt. Die Linsen in der neuen VR-Brille Oculus Rift S von Facebook sind jedoch für Menschen mit einem durchschnittlichen Augenabstand von ca. 64 Millimeter optimiert und somit nicht für Palmer Luckey geeignet.

Oculus Rift S bietet zwar eine Software-Korrektur für besonders breit- oder engäugige Menschen an; laut Luckey hilft diese aber nur für die perspektivisch korrekte Größendarstellung der VR-Welten.

Probleme wie Unschärfe, Doppelbilder und eine Überanstrengung der Augen soll der Software-Regler allerdings nicht beheben. Je weiter der eigene Augenabstand vom durchschnittlichen entfernt ist, desto gravierender sollen laut Luckey die Probleme ausfallen.

Aus diesem Grund könne er die Oculus Go nicht benutzen, da die VR-Brille keine Möglichkeit bietet, die Linsen passend auf den eigenen Augenabstand zu justieren. Laut Luckey haben circa 30 Prozent der Menschen kein Glück mit Rift S, da ihr Augenabstand deutlich vom Durchschnitt abweicht.

Luckey unterstütze Oculus-Entwicklung für andere VR-Brillen

Luckeys größte Frustration ist, dass er mit der neuen Brille nun die Inhalte nicht mehr nutzen kann, die im Oculus Store gekauft werden können. Oculus Rift S sei, so Luckey, in Zukunft die einzige Möglichkeit, PC-Inhalte von Oculus zu nutzen, da die Originalbrille mit Hardware-Regler nicht mehr hergestellt werde.

“Jeder, der Rift S nicht nutzen kann, wird effektiv aus dem Ökosystem ausgeschlossen, einschließlich jener Menschen, die Tausende Dollar in Inhalte investiert haben”, sagt Luckey.

Er habe einen Großteil bei Oculus damit verbracht, VR-Brillen von anderen Herstellern ins Oculus-Ökosystem zu integrieren, “auch um solche Situationen zu vermeiden“. „So wie die Dinge stehen, werde ich von einem Ökosystem ausgesperrt, das ich die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens mitgeholfen habe, zu erschaffen.”, so Luckey. Breit- und engäugigen Menschen empfiehlt der Oculus Gründer deswegen den Kauf einer Original-Rift.

Auf Twitter spricht die ehemalige Oculus-Ingenieurin Alexandra Howland über das gleiche Problem: Sie selbst habe einen Augenabstand von 59,5 Millimeter. Aus diesem Grund könne sie – auch so wie viele andere Menschen – die VR-Brille mit einem fixen Augenabstand von 64 Millimeter nicht nutzen.

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