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VR-Technologie lässt visuell eingeschränkte Personen Kunst erleben

Dank Virtual Reality sollen visuell eingeschränkte Personen zukünftig die Möglichkeit erhalten, Kunst komplett neu zu erleben. Dafür möchte eine Kooperation bestehend aus NeuroDigital, Geometry Prague, die Leontinka-Stiftung sowie die Nationalgalerie von Prag sorgen. Die experimentelle VR-Ausstellung Touching Masterpieces erlaubt es auch ohne Augenlicht erstmals berühmte Kunstwerke zu betrachten. Dafür sind haptische VR-Handschuhe nötig.

Die VR-Ausstellung Touching Masterpieces nutzt eine Kombination aus UV-Mapping und einer Nachbildung der Oberflächenstruktur, um die 3D-Scans von drei weltberühmten Kunstskulpturen für visuell eingeschränkte Personen zugänglich zu machen.

Dafür wurden zunächst die drei Skulpturen David von Michelangelo, die Venus von Milo von Alexandros of Antioch und die Büste der Nofretete in penibler Kleinarbeit eingescannt, um sie virtuell zu konservieren. Die Entwickler/innen nutzten die Aufnahmen, um die Daten in einem speziellen Verfahren in Vibrationsmuster umzuwandeln. Dafür codierten sie gesammelten Daten und übertrugen sie in eine taktile Erfahrung.

Mit den haptischen VR-Handschuhen Avatar VR von NeuroDigital erhalten die Nutzer die Möglichkeit, die Kunstwerke nachzufühlen. Die Hilfsmittel offenbaren mehr als 1000 verschiedene Vibrationsmuster, wodurch dem menschlichen Gehirn auch kleine Details in realistischer Form simuliert werden.

 

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Quelle: VR-Nerds

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