Internationales Filmfestival „Arc“ startet im April
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Internationales Filmfestival „Arc“ startet im April

Im April startet wieder das Filmfestival „Arc“: Filmschaffende aus 24 Ländern stellen dann in Mainz ihre Werke vor. Das Festival soll auch der regionalen Filmindustrie neue Perspektiven eröffnen.

Viele Filmfestivals gibt es in Mainz nicht. „Leider ist Rheinland-Pfalz das einzige Bundesland ohne Filmförderung. Viele Regisseure müssen deshalb wegziehen, wenn sie ihre Projekte verwirklichen wollen“, sagt Linda Gasser. Um den Filmschaffenden aus der Region eine Plattform zu bieten, gründete sie im vergangenen Jahr zusammen mit einem Team aus Filmemachern das Arc-Filmfestival. „Wir wollen damit auch die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem der fehlenden Filmförderung lenken, um so Veränderungen anstoßen zu können.“

 

Kooperation mit internationalen Gästen

Insgesamt werden vom 25. bis zum 28. April 54 verschiedene Filme in der Neuen Golden-Ross-Kaserne und im Ciné Mayence zu sehen sein. Regisseure aus 24 Ländern sind vertreten, auch mehrere Werke von Mainzern sind dabei. Zum Programm gehören neben vielen Kurzfilmen auch drei Langfilme. Außerdem gibt es 360-Grad-Videos zu sehen, die die Zuschaer mit einer Virtual-Reality-Brille anschauen. Es ist die zweite Ausgabe des Festivals: Das Arc feierte 2017 seine Premiere im 7 Grad am Zollhafen.

Zur internationalen Ausrichtung der Veranstaltung gehört auch die Kooperation mit einem ausländischen Festival und einer Partnerstadt. „Wie der Titel 'Arc', zu deutsch Bogen, bereits ausdrücken soll, möchten wir Verbindungen schlagen zu anderen Festivals. Durch die Kooperation sind wir auch thematisch nicht festgelegt und können jedes Jahr auf aktuelle Themen aus der Filmwelt eingehen,“ sagt Gasser. Dieses Jahr sei die Wahl auf das LGBT-Festival Iris Prize aus dem walisischen Cardiff gefallen, das Filme mit schwul-lesbischen Themen zeigt und dessen Gründer auch selbst in Mainz zu Gast sein wird. Die diesjährige Partnerstadt ist London.


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Quelle: Merkurist

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