Studie zu Akzeptanz für Virtual Reality im deutschen Markt
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Studie zu Akzeptanz für Virtual Reality im deutschen Markt

In einer gemeinsamen Studie haben das Marktforschungsinstitut AP Lellwitz, die Kommunikationsagentur Visibility Communications und der Panel-Anbieter Toluna die Stimmungslage zur Virtual-Reality-Technologie (VR) auf dem deutschen Markt untersucht.

Die Ergebnisse legen eine grundsätzlich hohe Affinität deutscher Konsumenten nahe und ermöglichen einen differenzierten Blick auf Kundenwünsche und Erwartungen an die neue Technologie. “Das Interesse deutscher Verbraucher zur Virtual Reality ist grundsätzlich vorhanden“, sagt Studienleiterin Anne-Petra Lellwitz mit Blick auf die Studienergebnisse. So würden 52 Prozent der Befragten sofort oder in absehbarer Zeit VR-Technologie erwerben wollen, sofern diese erschwinglich ist. “Die Ergebnisse unserer Untersuchung haben uns aber teilweise auch überrascht”, fügt Lellwitz an. So seien etwa Videospiele bei den nachgefragten VR-Anwendungen weniger dominierend gewesen als gedacht. Etwa die Hälfte der Befragten möchte mit VR-Angeboten vor allem Reisen in fremde Länder und zu berühmten Sehenswürdigkeiten unternehmen. Daneben seien Ausflüge in vergangene Epochen der Menschheits- oder auch Naturgeschichte mit 47 Prozent Zuspruch unter den Umfrage-Teilnehmern besonders favorisiert. Letztlich konzentrierten sich die Erwartungen der Verbraucher zwar mehrheitlich auf Entertainment-Angebote, darunter bildeten informative Formate wie virtuelle Reisen, das Erleben vergangener Epochen oder Reportagen und Dokumentationen jedoch eine besonders große Gruppe gewünschter Anwendungen. Auch seien teils signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern deutlich geworden, ergänzt die Marktforscherin. Demnach seien vor allem Männer daran interessiert, Online-, PC- oder Videospiele in der virtuellen Realität zu erleben, wohingegen sich Frauen häufiger als die Männer Reisen, Weiterbildungsangebote oder Formate im Gesundheitsbereich wie Fitness oder Meditation wünschen.

 

Den Umfrageergebnissen zufolge könnte eine Hürde bei der Markteinführung von VR-Technologie der Anschaffungspreis sein: Sind 68 Prozent der Befragten bereit, bis 200 Euro für anzuschaffende Ausrüstung auszugeben, sinkt die Kaufbereitschaft bei 400 Euro auf 42 Prozent und bei 500 Euro auf 32 Prozent.

 

Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, im Vorfeld eines möglichen Markt-Durchbruchs mehrdimensionale Rückschlüsse auf das zu erwartende Nutzer- und Kaufverhalten zu ermöglichen. Grundlage der Betrachtung ist ein Online-Panel von Toluna QuickSurveys: Dabei wurden 500 Männer und Frauen über 18 in Deutschland nach ihren Interessen, Wünschen, Hoffnungen und Kaufabsichten mit Blick auf den noch jungen Virtual-Reality-Markt in Deutschland befragt.

 

Die Studie kann kostenlos unter VRStudie@visibilitycommunications.com angefordert werden.

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