CAB - Cyber Access Baden-Württemberg

Virtuelle Technologien in Baden-Württembergs Unternehmen real werden lassen!

CAB: Ein Projekt zur Integration von kollaborativen Anwendungen – der virtuellen, erweiterten und gemischten Realität (Virtual, Augmented und Mixed Reality: VR, AR, MR) – in Baden-Württembergs Unternehmen.

Das Konsortium Crosscluster Industrie 4.0 (microTEC Südwest, Virtual Dimension Center Fellbach und bwcon GmbH) prüft gemeinsam mit interessierten Unternehmen aus den Bereichen Handel, Handwerk, Luftfahrt, Medizintechnik und Produktion die Perspektiven von kollaborativen verteilten Anwendungen und unterstützt dabei Unternehmen diese Technologien einsetzen zu können.

Die Konzepte des Projekts werden von Beginn an gemeinsam mit den potentiellen Nutzern der entstehenden Anwendungen entwickelt. Aktuelle Chancen und Risiken werden hierbei während eines Co-kreativen Prozesses diskutiert und die unterschiedlichen Bedürfnisse und Potenziale von Firmen in Baden-Württemberg erfasst. Resultierend entstehen dadurch mithilfe innovativer Methoden und Tools optimale Anwendungsszenarien für die Umsetzung von virtuellen Technologien im Unternehmen. Folgende Anwendungsszenarien werden dabei erprobt:

  • Verteilte Präsentation: Objekte und/oder Umgebungen werden virtuell präsentiert (während der Entwicklung oder zu Marketingzwecken, etc.)
  • Training: 3D-Qualifizierung eines nicht anwesenden Teilnehmers
  • Assistenzsysteme: Unterstützung eines Arbeitsprozesses (z.B. Reparatur, Montage)

Die Aktivitäten werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

IHR NUTZEN

Der Fokus des Projekts CAB liegt darauf, vor allem KMU (kleine und mittlere Unternehmen) dabei zu unterstützen, ihren Wissenstransfer mithilfe von virtuellen Technologien zu beschleunigen und Wissenssicherung ressourcenschonend zu betreiben.

Ein großer Mehrwert der VR/AR/MR-Technologie ist, dass die Verwendung von verteilten virtuellen Umgebungen eine interaktive Zusammenarbeit über eine entfernte Distanz möglich macht. Ein Beispiel: Mithilfe von VR-Kollaborationen können Teams mehrere Varianten eines Prototyps oder Produkts in Echtzeit auf einer VR-Plattform präsentieren und mit diesen interagieren, woraus sich eine Reihe von Vorteilen ergeben:

  • Verkürzte Entwicklungszyklen durch direktes Feedback in Echtzeit
  • Verringerung von Reisekosten und Fehlerquoten
  • Reduktion von Störfällen
  • Förderung von Internationalisierungsaktivitäten durch schnelle und kosteneffiziente Unterstützung

ZIELE

Im Mittelpunkt von CAB steht das Ziel, Unternehmen in Baden-Württemberg für die Nutzung verteilter virtueller Umgebungen zu sensibilisieren. Mögliche Hürden und Eintrittsbarrieren sollen durch konkrete Praxisbeispiele und verständliche Anleitungen abgebaut werden. Darüber hinaus vernetzt CAB Technologie-Experten und -Pioniere mit potentiellen Anwendern und stellt in dem so entstehenden Ökosystem die notwendige Infrastruktur für das erlebnisorientierte Erfahren von VR, AR und MR bereit.

Geplante Ergebnisse des Projekts:

  • Technische Infrastruktur zum Test und zur Demonstration von VR-Kollaborationslösungen
  • Interaktive Veranstaltungen für potentielle Anwender verteilter VR-Anwendungen in BW
  • Übersicht von Anwendungsszenarien
  • Erfahrungsberichte und Best-Practice Beispiele
  • Leitfäden für eine Anwendung von VR/AR/MR-Kollaborationslösungen im Unternehmen

 

Interessenten können bereits jetzt mit dem Konsortium in Kontakt treten, um regelmäßig über Aktivitäten informiert zu werden.

Ansprechpartnerin am VDC: Franziska Jöckel (E-Mail: franziska.joeckel@vdc-fellbach.de, Tel.: 0711/ 585309-14)

Weitere Informationen unter:
http://www.x-cluster-i40.de/