Applikationszentren V/AR

 

Das Applikationszentren-Projekt hat sich vielfältige Aufgaben gesetzt: es wird darum gehen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Einführung und Anwendung neuer V/AR-Technologien zu unterstützen. Die nationale und internationale Sichtbarkeit von Baden-Württemberg als »V/AR-Land« soll befördert werden. Es gilt, die Interessen der Technologieanwender aus der Wirtschaft gegenüber den großen Herstellern durch Bildung einer kritischen Masse wirkungsvoll zu vertreten. Auch soll die V/AR-Gründerszene untereinander mit etablierten Unternehmen und Anwenderunternehmen vernetzt und stimuliert werden.

Neue Veranstaltungsformate ermöglichen Dialog zwischen Herstellern und Anwendern

Zu diesem Zweck sind im Rahmen der Projektarbeiten zahlreiche Maßnahmen geplant. Zu diesen zählen unter anderem Anwendungsleuchttürme V/AR, ebenso V/AR-Werkstätten am Fraunhofer IAO und am VDC, ein V/AR-Start-up-Forum, Match Making (auch im Sinne eines Anwender-Hersteller-Dialogs) sowie neuartige narrative Anwendungen, etwa für das V/AR-basierte Training.

Interessenten am Projekt sind dazu eingeladen, Kontakt aufzunehmen. Ansprechpartner sind Dr. Matthias Bues vom Visual Technologies Lab des Fraunhofer IAO, Marianne Ludwig vom VDC und Prof. Volker Helzle vom Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Projekt mit der Bezeichnung »Applikationszentren Virtual und Augmented Reality« wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. In der Regierungspressekonferenz am 7. November 2017 gab die Landesregierung Maßnahmen und Budgets zur Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie bekannt. Das Projekt ist ein Bestandteil der Initiative Wirtschaft 4.0, welche aus eben dieser Digitalstrategie hervorging. Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre.