Projekt Inspirer - Die Stadt sehen bevor sie gebaut wird

Motivation
Stadtplanungsentwürfe werden bereits in frühen Phasen öffentlich vorgestellt und diskutiert. Durch ein Beteiligungsangebot auf Basis weit verbreiteter Medien und intuitiv zu bedienender Werkzeuge sollen Bürger/innen transparenter und partizipativer in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Ziele und Vorgehen
INSPIRER steht für PartizipatIoN in StadtPlanungsprozessen In viRtuEllen und Realen Räumen. Die Forschenden des Projekts INSPIRER entwickeln eine Anwendung, mit der mehrere Benutzerinnen und Benutzer per Mixed Reality-Technologie kooperieren können. Virtuelle Planungsstände lassen sich somit immersiv erleben. Die Interaktion funktioniert über intuitive, virtuelle Bedienelemente. Somit erlaubt das System breiten Schichten der Bevölkerung, sich an demokratischen Entscheidungsprozessen besser als bisher in der Stadtplanung zu beteiligen. Der Entwicklungsprozess wird durch eine partizipative Evaluation begleitet. Dabei soll erforscht werden, welche Technologien für die Einbindung der unterschiedlichen Nutzergruppen besonders geeignet sind, und wie durch eine verbesserte Immersion eine erfolgreiche Umsetzung von Stadtplanungsprozessen erzielt werden kann. Ethische, rechtliche und soziale Aspekte stehen dabei im Fokus.

Innovationen und Perspektiven
Das INSPIRER-System für partizipative urbane Planungsprozesse beinhaltet grundlegend neue Verfahren, beispielsweise Outdoortracking. Durch den Einsatz von Mixed Reality und neuartiger Bedienkonzepte eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine bessere bürgerzentrierte Stadtplanung.

Projektpartner sind:

  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)
  • Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT)
  • Hochschule für Technik Stuttgart (HFT)
  • Virtual Dimension Center w.V. (VDC)
  • Point Cloud Technology GmbH
  • FrauenComputerZentrumBerlin e. V.
  • Stadt Fellbach

Das Projekt startete im August 2021 Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Kennzeichen 16SV8746 gefördert. Projektleiter am VDC ist Hr. Jonas Gröpl. Erste Zuarbeiten und Arbeitsergebnisse des Virtual Dimension Centers (VDC) sind hier zu finden: