24.08.2009

Ausprobiert: Project Natals revolutionäre Bewegungserkennung

Die kommende 3D-Kamera der Xbox 360 verspricht ein völlig neues Spielerlebnis. heise online hat sich angesehen, wie gut das Echtzeit-Motion-Capturing tatsächlich funktioniert.

(Quelle: heise online, Bildquelle: Roland Austinat)
Als Microsoft auf der E3 erstmals seine neue Kamerasteuerung Project Natal präsentierte, visionierte der Software-Konzern von einer völlig neuartigen, intuitiven Eingabemethode ohne störende Steuergeräte. Doch die Konkurrenz von Nintendo und Sony wetterte, dass eine Kamerasteuerung niemals so genau sein könne, wie ein Controller mit Knöpfen. In Köln konnten wir uns auf der Gamescom bei einem kurzfristig anberaumten Termin selbst ein Bild davon machen, wie gut die 3D-Kamera tatsächlich funktioniert, und was für neue Steuerungs- und Spielkonzepte mit ihr umsetzt werden könnten.

Fotos und technische Detailfragen waren nicht erlaubt. Microsoft will mit seiner Vorführung zeigen, dass Natal real ist und wirklich funktioniert – und das gelang ihnen innerhalb der 20-minütigen Probe zweifelsohne. Die Journalisten konnten zunächst zwei verschiedene Demoprogramme selbst ausprobieren, die zum einen die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems und die Sensibilität demonstrierten. Bei einem Squash-Spiel musste der Spieler Bälle auf eine Bauklotzwand schießen und abwehren. Dazu setzte er Arme, Beine und sogar die Hüften ein. Die Kamera erkannte jeden Probanden auf Anhieb, ohne vorher kalibriert werden zu müssen. Eine virtuelle Spielfigur auf dem Bildschirm bewegte sich nahezu verzögerungsfrei zum Spieler, riss Arme und Beine hoch und kreiste mit den Hüften.

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